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Landesinstitut für Schulentwicklung

Quellen und Texte 62/2014

2014

ISBN: 978-3-7883-9962-7
Auflage: 1
Umfang: ca. 80 Seiten
Format: DIN A5
Medium: Buch
Bestellnummer: 90162
Lagerstand: Lieferbar

Preis: EUR 3,00

Menge:  


Ab 20 Exemplaren pro Ausgabe gilt der Einzelpreis von je € 2,–.

Die Quellen und Texte erscheinen zu jeder Kunstmappe. Sie enthalten Materialien wie z. B. Selbstzeugnisse der Künstler, Texte zu Werk, Person und Epoche, bzw. zum historischen Hintergrund.

Aus dem Vorwort:

Es ist ein unsicheres Terrain, auf dem wir uns bewegen, wenn wir unser Verhältnis zu den Tieren bedenken. Aus welcher Perspektive soll man es verstehen und analysieren? Friedrich Nietzsche fürchtete noch, dass die Tiere den Menschen als ein Wesen ihresgleichen betrachten, „das in höchst gefährlicher Weise den gesunden Tierverstand verloren hat – als das wahnwitzige Tier, als das lachende Tier, als das weinende Tier, als das unglückselige Tier“. Andere Philosophen legen Wert darauf, die Grenze zwischen Mensch und Tier im Menschen selbst zu verorten. Deshalb ist für uns das Verhältnis des Menschen zum Tier heute zu einem entscheidenden Konflikt in unserem Kulturbereich geworden.

Die meisten zeitgenössischen Künstler würden wohl, wie Joseph Beuys, ihr Verhältnis zu den Tieren als ein freundschaftliches, solidarisches bezeichnen. wie sich dieses dennoch meist äußerst komplexe Spiegel-Verhälntis zwischen Mensch und Tier in der bildenden Kunst darstellt, will die aktuelle Mappe der „Meisterwerke der Kunst“ an zwölf ausgewählten Beispielen beleuchten. Die zu betrachtenden künstlerischen Positionen reichen von der Altsteinzeit bis in unsere aktuelle Gegenwart hinein.

Dabei sollen auch die Beiträge dieses Quellenhefts behilflich sein, das als Ergänzung der Mappentexte zusätzliche Hinweise gibt und Hintergründe erschließt. Aus Platzgründen und anderen Erwägungen wurden innerhalb längerer Originaltexte manchmal Kürzungen bzw. Auslassungen vorgenommen, auch Fußnoten wurden deshalb weggelassen.

Kunst lebt von Kommunikation. Für Anregungen oder Kritik sind Beirat und Redaktion empfänglich und der Verlag (E-Mail-Adresse im Impressum) wird Ihre Nachricht gerne weiterleiten.

Johannes Halder
Redaktion „Meisterwerke der Kunst“