Dr.-Ing. H. Schmidt-Römer und A. O. Mathieu

Die Dampfantriebe und Dampflastwagen von H. Butenuth und der Berliner Dampfmotoren-Gesellschaft

Dampfautomobile deutscher Hersteller - Teil 7.1
2014

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Es gibt eine Reihe von Gründen, warum sich Butenuth in den 1940er Jahren intensiv mit dem Dampfantrieb beschäftigt hat. Der Hauptgrund war der Mangel an flüssigen Treibstoffen auf Erdölbasis. Während des Zweiten Weltkrieges besaßen die militärischen Anforderungen Priorität, nach dem Krieg herrschte eine große Treibstoffknappheit, die Teile des gesamten wirtschaftlichen Lebens lähmte. Unter den meisten Fachleuten herrschte die Meinung vor, dass diese Situation sich in den folgenden Jahren nicht ändern würde. Butenuth war ein ausgewiesener Fachmann für Nutzfahrzeuge mit Antrieb durch Verbrennungsmotoren und seine Erfahrungen waren zum Aufbau von Transportkapazitäten für den zivilen Bereich außerordentlich wichtig. Es gab darüber hinaus einen interessanten technischen Aspekt, der einen „Fachmann für Verbrennungsmotoren“ zum Dampfantrieb führen konnte. Schon in den 30er Jahren hatten sich bei den Nutzfahrzeug-Dampfantrieben mit Festbrennstoffen zwei standardisierte Systeme herausgebildet: zum einen der Fahrzeugantrieb durch eine füllungsgeregelte Dampfmaschine und zum anderen der Antrieb mit einem drosselgeregelten, schnelllaufenden Dampfmotor (siehe Teil 5.1 dieser Artikelreihe; Journal Dampf & Heißluft, 3/2010). Beim zweiten System war man aus technischer Sicht motorseitig nicht weit vom Verbrennungsmotor entfernt und das war die Domäne von Butenuth und auf dieser Basis entwickelte Butenuth seine neuartigen Antriebe. ...

Teil 6 erhält man hier
Teil 7.2 erhält man hier
Teil 8 erhält man hier
Teil 9 erhält man hier