Siegfried Baum

Dampfmotor – und kein Ende

2015

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Umfang: 6 Seiten
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Nun haben wir uns schon in zwei Beiträgen mit diesem Außenseiterthema beschäftigt. Danke an die Redaktion, dass sie auch für einen dritten Beitrag nochmals Platz zur Verfügung stellt. Was ich noch zu sagen hätte, braucht aber nicht mehr viel Druckplatz. Bei den Zeichnungen in dem Stoffels- Buch finden sich Hinweise auf einen Lentz-Sterndampfmotor, den Prof. Friedrich Neesen (TH Danzig) 1941 für eine Hochleistungsdampfmotorlok mit Kondensation für den Schnellverkehr vorschlug. Die mit der Achsfolge 1’Do1´ (fast wie eine E 18) ausgebildete vollverkleidete Lok sollte einen ölgefeuerten Velox-Kessel erhalten. Die 6-zylindrigen Lentz-Sternmotoren hätten, außen am Hauptrahmen angebaut, der Lok zu einer Leistung von 2.500 kW am Radumfang verhelfen sollen! Eine Konstruktion, die so Stoffels, fast nur noch den Namen und das Medium mit der althergebrachten Dampflok gemeinsam gehabt hätte.