Verena Staack und Matthias Wasel

Leseort Literaturmuseum

Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach: Lesesozialisation und Lesemotivation

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Umfang: 6 Seiten
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Lesesozialisation und kognitionspsychologische Modelle des Leseprozesses stehen scheinbar im Widerspruch zueinander. Leseförderprojekte von Bibliotheken und Literaturmuseen zeigen, dass Angebote, die auf Lesefähigkeit und Leseneigung zielen, nicht notwendig einander ausschließende Ziele verfolgen. Lesestrategien, das Selbstkonzept und literarische Sozialisation können Hand in Hand gehen. Das Programm der Literaturvermittlung am Deutschen Literaturarchiv in Marbach verfolgt einen Weg, der Leseprozesse an Original-Manuskripten und vielfältigen Schreib- und Lesespuren gleichermaßen handlungsorientiert zum Leseerlebnis werden lässt. Der Beitrag macht aufmerksam auf Ausstellungskonzepte und Angebote der Häuser des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Im Vordergrund stehen die Führungen, Veranstaltungen und Workshops der Literaturvermittlung im Literaturmuseum der Moderne und im Schiller-Nationalmuseum. Er gibt Hilfestellung, mit welchen didaktischen Überlegungen Lehrkräfte in Kooperation mit dem Literaturmuseum ihre Schülerinnen und Schüler zu vertieftem Leseverstehen literarischer Texte anleiten können.