Georg Lind

Meta-Analysen als Wegweiser? Zur Rezeption der Studie von John Hattie in der Politik

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Die Bildungspolitik sucht heute Orientierung in so genannten „Meta-Analysen“. Damit wird versucht, aus einer Vielzahl von Befunden auf einfachem statistischem Weg Evidenz zu kreieren, ohne dass dafür Denken und Abwägen benötigt werden. Man hofft, dass die so ermittelte „Evidenz“ eine zuverlässige Grundlage für Entscheidungen über die Zukunft unseres Schulsystems und des Unterrichts ist. Diese Hoffnung hat sich aber als trügerisch erwiesen. Meta-Analysen sind keine brauchbare Grundlage für Bildungspolitik und Unterricht. Allenfalls liefern sie Mosaik-Steinchen, die wir erst noch zu einem Bild zusammensetzen müssen, unter Mitwirkung von gemeinsamem Denken und Abwägen.