Dietlinde Hedwig Heckt

Das Konzept des Kooperativen Lernens

oder: Wie man sich auch von der Bildungskrise verabschieden kann

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Das Interesse an kooperativen Lern- und Arbeitsformen ist hoch, da viele Lehrerinnen und Lehrer damit ein von bildungspolitischen und behördlichen Reformbestrebungen unabhängiges, eigenverantwortlich umsetzbares Konzept zur Verbesserung von Schule und Unterricht verbinden. Streng genommen sollte die Bezeichnung Kooperatives Lernen für solche Lernarrangements verwendet werden, die eine koordinierte und methodisch strukturierte, ko-konstruktive Aktivität im Sinne einer positiven Abhängigkeit der Gruppenmitglieder voneinander verlangen. Denn nur für ein in diesem Sinne organisiertes Gruppenlernen lassen sich in internationalen Forschungsarbeiten überwiegend positive Effekte nachweisen. Mit Hilfe kooperativen Gruppenlernens lassen sich sowohl kognitive als auch soziale Kompetenzen fördern, das Lernen heterogener Gruppen unterstützen und das Erreichen fachdidaktischer Ziele ermöglichen. Im Kontext einer konstruktivistischen Auffassung von Lernprozessen wird die Bedeutung kooperativen Lernens in einer aktiven und interaktiven, vertieften Auseinandersetzung mit Lerninhalten und Sachverhalten gesehen.