Frank Buchheit

Provokationen, verbale Gewalt und Schweigespiralen

Über fluchende Schüler und die kompetenten Reaktionen

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Jugendkriminalität wird meist über spektakuläre Fälle wahrgenommen. Die Tat wird dabei gerne medial in all ihren Details ausgebreitet und es wird die Frage debattiert, wie man auf das Phänomen reagieren soll. Man könne ja am aktuellen Fall ablesen, wo unsere Gesellschaft stehe. Es kommt also meist einiges zusammen – die Tat, die Reaktion der Medien, der Rückschluss auf die Jugend und die Gesellschaft –, was es schwer macht, einen kühlen Kopf zu bewahren. Jenseits der spektakulären Fälle – der Amoklauf als extremstes Beispiel – spielt sich Jugendkriminalität aber weitgehend harmloser und unspektakulärer ab. Jugendliche sind zwar mit knapp 30% aller Straftaten, die in Baden-Württemberg durch die Polizei registriert werden, deutlich überrepräsentiert. Bei den schwereren Straftaten z. B. mit tödlichen Folgen dominieren hingegen die Mitte 30- bis Mitte 40-Jährigen. Die Schule blieb in den letzten Jahren in diesem Zusammenhang eher im Hintergrund, obwohl sie noch vor wenigen Jahren als Topthema der Jugendkriminalität galt. In den letzten 15 Jahren hat sich tatsächlich einiges Positive getan, was sogar die Zahlen der Schulversicherer unterstreichen.