Marielle Bohm

Ganztagsbetreuung – Ein Modell der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule

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Umfang: 7 Seiten
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Schulentwicklung, Jugendsozialarbeit und Familienpolitik spielen in Weil im Schönbuch, Kreis Böblingen, eine zentrale Rolle in der Zukunftsausrichtung der Gemeinde. Deshalb entstand der Wunsch, neben der Kindergartenbetreuung, der Hort- und Kernzeitbetreuung für Grundschüler auch ein Betreuungsangebot für die Schüler der 5. bis 7. Klasse der Werkrealschule anbieten zu können. Diese Betreuung sollte über den Jugendhilfeträger Waldhaus abgedeckt werden. Das Waldhaus ist eine differenzierte Einrichtung der Jugendhilfe und seit 2002 mit der Trägerschaft des kommunalen Jugendreferats der Gemeinde Weil im Schönbuch betraut. Übergeordnetes Ziel war es, aus dem Lernraum Schule einen Lebensraum Schule zu schaffen, der an den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder orientiert ist. Durch eine frühzeitige gemeinsame Planung von Schule und Jugendhilfe (für die Koordination und Durchführung wurde eine 50%-Stelle finanziert) sollen bewusst schulpädagogische und sozialpädagogische Aspekte und Methoden in der Konzeptionierung der Ganztagsschule berücksichtigt werden. Die Bausteine Hausaufgaben- und Lernhilfe, Bewegungs- und Sportangebote sollten dabei in einer parallelgeschalteten Weise angeordnet sein, um den Kindern einen rhythmisierten Schultag zu ermöglichen. Freizeit- oder Lernmodule werden zusammen mit den Kindern erarbeitet und durchgeführt.