Edda Langecker, Ralph Gotzel

Aspekte zu einem zeitgemäßen Musikunterricht und einer zukunftsorientierten Musiklehrerausbildung

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Umfang: 9 Seiten
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„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, postulierte bereits Friedrich Nietzsche, dessen Formulierung bis heute aktuell ist. Aufgrund ihrer Vielfalt und Omnipräsenz im Verbund von Ton, Bild und anderen Medien erweist sich Musik als ein Bestandteil allgemeiner Existenz- und Ausdruckserfahrung innerhalb eines umgreifenden Spektrums, in dem Kinder und Jugendliche ihre persönliche und gesellschaftliche Identität suchen und finden (vgl. Baacke 1997, S. 9ff.). Rund 80 Prozent aller Deutschen gaben in einer Umfrage (2003) an, dass Musik hören die liebste Freizeitbeschäftigung sei, dagegen gaben lediglich acht Prozent an, dass sie auch selbst Musik machen würden (vgl. Kaiser 2005, S. 19). Sich mit Musik beschäftigen zählt auch zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Jugendlichen, sei es passiv wahrnehmend oder aktiv ausübend. „Musik hören“ rangiert an zweiter Stelle nach den gleichauf liegenden Kategorien „Im Internet surfen“ und „Sich mit Leuten treffen“ (vgl. Shell-Studie 2010, S. 96). Auch die PISA-Studien verweisen explizit darauf, dass zu Basiskompetenzen ästhetisch-expressive Erfahrungen gehören. …