Frank Thissen

Tablets in der Schule – Nur ein „Hype“ oder eine sinnvolle Innovation?

Versuch einer pädagogischen Begründung

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Seit die Firma Apple im Januar 2010 ihr erstes iPad vorgestellt hat, sind etwas über drei Jahre vergangen. Damals war das iPad das erste Gerät seiner Art, eine neue Klasse von handlichen Computern, obwohl die Konzepte dazu wesentlich älter sind. Seitdem haben andere Firmen nachgezogen, und inzwischen gibt es eine Vielfalt von Geräten, die allgemein als Tablets oder auch Tablet Computer bezeichnet werden. In den Medien werden diese Geräte intensiv diskutiert, und in Schulen liegt die Bandbreite der Einschätzungen zwischen Ablehnung und Euphorie. Doch was ist von diesen Geräten zu halten? Stellen Sie einen neuen „Hype“ dar, eine Modeerscheinung, die nach einiger Zeit vorüber ist und keinen wesentlichen Mehrwert für den Unterricht bietet? In der Vergangenheit hat es einige dieser „Hypes“ gegeben, wie zum Beispiel in den 1970er-Jahren das Sprachlabor oder vielleicht auch in neuerer Zeit das Smartboard, das inzwischen an vielen Schulen ungenutzt herumsteht. Sicherlich ist es nicht die Aufgabe von Schulen und Pädagogen, jeder technologischen Mode hinterherzulaufen, und guter Unterricht, das ist nachgewiesen (Hattie 2013), hängt mehr vom Lehrer und der Kommunikation im Klassenzimmer ab als von den eingesetzten Technologien. Lohnt es sich trotzdem, sich mit diesen neuen Geräten auseinanderzusetzen?