Ursula Beicht

Bildungsgänge am Übergang Schule – Berufsausbildung:

Verbesserung der Ausbildungschancen oder sinnlose Warteschleifen?

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Umfang: 11 Seiten
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Im deutschen Bildungssystem sind die Übergangsprozesse von der allgemeinbildenden Schule in eine vollqualifizierende Berufsausbildung in den vergangenen 15 Jahren beträchtlich schwieriger und langwieriger geworden. Viele Schulabgänger/-innen münden inzwischen nicht mehr unmittelbar in eine vollqualifizierende Berufsausbildung ein, sondern zunächst in einen Bildungsgang, der lediglich eine berufliche Grundbildung vermittelt. Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind Jugendliche, die die Schule mit maximal Hauptschulabschluss verlassen. Aber auch Schulabsolventinnen und -absolventen mit mittlerem Abschluss sind in den teilqualifizierenden beruflichen Bildungsgängen in relativ hoher Zahl anzutreffen. Der vorliegende Beitrag geht zunächst auf die Gründe für diese Entwicklung ein und gibt verbreitete Einschätzungen zum Übergangssystem wieder. Vor diesem Hintergrund werden Untersuchungsergebnisse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zum Umfang und zur Wirksamkeit der Teilnahme an Übergangsmaßnahmen dargestellt und hieraus ein Fazit gezogen. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf die künftige Entwicklung des Übergangssystems.