Wolfgang Becke

Plädoyer für das neue Leitfach ästhetische Bildung als Teil der Lernkultur an unseren Schulen

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In unserer stetig komplexer werdenden Welt sind mathematische, naturwissenschaftliche und sprachliche Kompetenzen (vgl. PISA „Programme for International Student Assessment“) zwar sehr wichtig, aber nicht ausreichend. Die über viele Jahre gewachsene Schulkultur wird verarmen, wenn diese Bereiche einseitig zu Lasten von Kunst, Musik, Literatur, Theater, Chor, Orchester gestärkt werden. Ästhetische, kreative und kulturelle Kompetenzen müssen dazukommen, wenn die Länder ein umfassendes und modernes Bildungskonzept verwirklichen wollen. Wenn man die ästhetischen Unzulänglichkeiten, Sünden und Missstände der heutigen Zeit betrachtet, so drängt sich der Verdacht auf, dass die Politik nicht in der Lage ist, der ästhetischen Bildung wieder den Stellenwert zu geben, der ihr zusteht, und die Schule wieder ganzheitlich zu begreifen. Bemerken wir nicht, dass sich schleichend ein ästhetischer Notstand (Beobachtung 1 – Beobachtung 4) ausbreitet? Kaum ein Kind oder Schüler wird heute auf die tagtägliche Flut von Zeichen, Bildern, Chiffren, Filmen, Tönen, Werbung und visuellen Manipulationen vorbereitet. Die Kultusbürokratie zeigt sich angesichts dieser immensen Herausforderung unentschlossen. Ein neues Leitfach ästhetische Grundbildung ist dringend notwendig.