Ulrich Herrmann

Schulbau: Lernschule oder Lebens- und Arbeitsschule?

Die neue Lernkultur fordert neue Räume und Lernlandschaften

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Eine Konferenz des BDA im Mai 2009 in Leipzig hieß „Lernräume der Zukunft. Schule Leben Lernen“, und die Devise lautete: „Schulen werden nicht mehr nur Lehr- und Lernraum sein, sondern Lebensraum.“ Der Dreiklang „Schule Leben Lernen“ entspricht einem pädagogischen Programm von vor über 100 Jahren, als Hermann Lietz das erste deutsche Landerziehungsheim gründete und als Motto wählte „Licht Liebe Leben“. Für eine Schule, die nichts als Lernschule hätte sein wollen, würde „Lernen Leisten Labern“ genügt haben. Das war (und ist) die übliche Lernschule, eigentlich eine Unterrichtsvollzugsanstalt. Damit wollen und können viele Architekten aufräumen, denn sie haben die Einsicht gewonnen: Schulen sind gebaute oder verbaute Pädagogik. Welche Anforderungen an eine gebaute Pädagogik ergeben sich aus der allerorten eingeforderten „neuen Lernkultur“?