Schulbau – pädagogisch angeleitet

Drei Beispiele

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Umfang: 11 Seiten
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Unkonventionelle (und zugleich pädagogisch in hohem Maße anpassungsfähige) Schulbauten wie die von Hans Scharoun in Lünen oder von Peter Hübner (Neckartenzlingen) in Gelsenkirchen sind immer noch die Ausnahme. Vorherrschend ist die Flurschule: lange Erschließungsflure, an denen entlang die Klassenzimmer aufgereiht sind. Das folgende erste Beispiel (Grundschule Tübingen) zeigt, dass aber auch schon Ende der 1970er-Jahre eine Schule praktisch ohne Flure gebaut werden konnte und die größeren Verkehrsflächen zugleich als Programmfläche genutzt werden konnten. Dadurch wurden größere Klassenräume und zusätzliche Gruppenräume möglich. Die nächsten Beispiele zeigen aktuelle Vorgehensweisen beim Bauen im Bestand: Im Gymnasium Oettingen werden Klassenzimmer zu clusterartigen Lernlandschaften zusammengeschlossen, und in der Berufsschule in Witzenhausen wird eine ganze Etage Flurschule in Lernlandschaft umstrukturiert. Es eröffnen sich vielfältige neue Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten, besonders in den jetzt sanierungsbedürftigen Rasterbauten ohne tragende Wände. Im Neubau werden in anderen Bauformen ähnliche Wege beschritten. Eine ausführliche Sammlung zeitgemäßer Schulbauten ist im Internet dokumentiert und frei zugänglich unter: http://www.lernraeume-aktuell.de Ulrich Herrmann