Karl G. Zenke

Die „neue“ Werkrealschule in Baden-Württemberg: Hals über Kopf auf den Weg gebracht?

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Mit der für das Schuljahr 2010/11 angekündigten Einführung der Werkrealschule (WRS) haben der badenwürttembergische Ministerpräsident Oettinger und sein Kultusminister Rau eine „zukunftsweisende pädagogische Innovation“ für die Schullandschaft ihres Landes versprochen. Eine Prüfung aber ergibt: Das Loblied muss doch eher als das berühmte Pfeifen im Walde verstanden werden. Denn eigentlich müsste die Bezeichnung der neuen Schulart wie bisher „Hauptschule mit Werkrealschule“ lauten.Weiterhin bleibt es bei neun Jahren Schulpflicht, bleibt der Hauptschulbildungsgang didaktischer Kern der Werkrealschule und wird das 10. Schuljahr freiwillig besucht, wie schon heute, nur nach Überwindung einer Leistungshürde. Und ob die enge Kooperation der WRS mit den Berufsfachschulen überhaupt gelingt, bleibt erstmal abzuwarten.