Kathrin Behrendt

Interkulturelles und europabezogenes Lernen anhand eines projektorientierten Unterrichtsvorhabens zur EU-Erweiterung

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Dieses projektorientierte Unterrichtsvorhaben wurde in einer kulturell heterogenen 9. Klasse mit 25 Schüler/-innen durchgeführt. Zwei Schülerinnen der Klasse haben türkischen Migrationshintergrund, in der Klasse herrscht ein gutes Klima, das von respektvollem, fairem Umgang untereinander geprägt ist. Die Schüler/-innen sollten sich am Schluss dieses fünf Doppelstunden umfassenden Unterrichtsvorhabens begründet für oder gegen einen Beitritt Mazedoniens, der Türkei und Islands zur Europäischen Union entscheiden können. Der Fokus lag während des Unterrichtsvorhabens neben den fachlichen Zielen vor allem auf der Anbahnung interkultureller Kompetenzen, da es auf der Hand lag, dass Ethnozentrismus, Vorurteile, aber auch Angst vor Fremdem auftreten würden, wobei es galt, hierauf adäquat zu reagieren. Es soll dargestellt werden, inwiefern es gelang, die Neugierde der Schüler zu nutzen, um Brücken zwischen den Kulturen zu bauen, Ethnozentrismus und Vorurteile bewusst zu machen, um schließlich einen Perspektivwechsel zu erlangen.