Julia Säger, Silke Trumpa

Vom „A und O“ der Elternarbeit – Lehreräußerungen im Fokus einer wissenschaftlichen Examensarbeit

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„Eltern wollen gehört werden, Eltern wollen ernst genommen werden“, so beschreibt eine Grundschullehrerin die Eltern ihrer Klasse. Mit dieser Äußerung zeigt sich eine zentrale Schwierigkeit der sogenannten Erziehungspartnerschaft von Elternhaus und Schule. Denn mit der Wortwahl „wollen“ dokumentiert sich, wie Lehrkräfte die Elternarbeit empfinden und sich die Beziehung zwischen den eigentlichen Erziehungspartnern formiert. Eltern heute treten im historischen Vergleich aktiver, dominanter und fordernder auf. Als Reaktion darauf finden sich viele Lehrkräfte in einer Verteidigungs- und Rechtfertigungsposition wieder. Um auf diese Herausforderung des Lehreralltags bestmöglich vorbereitet zu sein, befasste sich die Lehramtsstudentin Julia Säger an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Examensarbeit intensiv mit der Thematik. Sie interviewte Lehrerinnen zum Thema Elternarbeit und erhielt nicht nur interessante Einblicke in persönliche Erfahrungsschätze, sondern erzielte auch empirische Erkenntnisse über die Professionalisierungsbedürftigkeit der Elternarbeit.