Ulrich Steffens, Dieter Höfer

Die Hattie-Studie

Aufschlussreiche und kontrovers diskutierte Befunde

Digital Produkt Digital Produkt
ISBN:
Auflage:
Umfang: 14 Seiten
Format:
Bestellnummer: DOWNSCH
Lagerstand: Lieferbar

Preis: EUR 3,50

Menge:  



Vor etwa drei Jahren wurde eine Studie veröffentlicht, die inzwischen eine Popularität erreicht hat, die die großen internationalen und nationalen Vergleichsuntersuchungen (wie PISA, TIMSS oder IGLU) in den Schatten stellen könnte. Es handelt sich dabei um eine Forschungsbilanz von John A. C. Hattie zur Wirksamkeit von Lehren und Lernen. Sie trägt den Titel „Visible Learning. A synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievement“ und ist 2009 in englischer Sprache bei Routledge (London & New York) erschienen. Seit Mai 2013 liegt nun eine deutsche Übersetzung von Beywl und Zierer (Hattie 2013) vor. Wenn im Folgenden der Versuch gewagt wird, über eine umfangreiche Forschungsbilanz auf wenigen Seiten zu berichten, so muss sich die Leserin bzw. der Leser darüber im Klaren sein, dass damit unweigerlich vieles zu kurz kommt und dass aus der Fülle der Befunde eine einschneidende Auswahl getroffen werden muss. Für eine ausführlichere Befassung mit der Hattie-Studie wird verwiesen auf Terhart (2010), Steffens & Höfer (2011 a und b) sowie Köller & Möller (2012). Inzwischen hat John Hattie eine zusammenfassende Darstellung seiner Unterrichtskonzeption veröffentlicht (Hattie 2012). Hier beschreibt er unter dem Titel „Visible Learning for Teachers. Maximizing Impact on Learning“ den Prozess der Unterrichtsplanung, der Realisierung von Unterricht und dessen Reflexion im Horizont seiner Untersuchungsergebnisse. Auch hierauf werden wir in diesem Aufsatz eingehen und dabei die Frage einer Übertragbarkeit von Hatties Befunden und seiner Unterrichtskonzeption auf deutsche Schul- und Unterrichtsverhältnisse diskutieren.