Kerstin H. Kipp

Kommunikation und Gehirn

Sprechen aus Sicht der Neurowissenschaften
2015

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Umfang: 7 Seiten
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Wir sprechen miteinander. Jeden Tag. Auch im Unterricht. Miteinandersprechen ist etwas ganz Alltägliches. Aber nicht immer fällt uns Kommunikation leicht. Oft genug scheitert sie und führt zu Missverständnissen oder sogar Krisen. In solchen Situationen wird klar, wie komplex Kommunikation ist. Mit neurowissenschaftlichen Methoden kann beobachtet werden, was im Gehirn vorgeht, wenn wir sprechen oder jemandem zuhören. So hat sich beispielsweise gezeigt, dass sich die Gehirnprozesse zwischen den zuhörenden und den sprechenden Personen synchronisieren, sie werden also beim Miteinandersprechen einander ähnlich. Diese Synchronisation hilft beim Verstehen. Auch emotionale Prozesse können das Verstehen verbessern. Wenn jemand von Gefühlen spricht, verstehen wir diese nicht nur, weil wir die Worte verstehen, sondern auch, weil unser Emotionszentrum im Gehirn anspringt und uns die Emotionen mitfühlen lässt. Anhand beispielhaft ausgewählter Studien wird erörtert, was beim Kommunizieren im Gehirn abläuft. Was spielt sich zwischen den miteinander sprechenden Personen ab? Was hilft, um uns gegenseitig besser zu verstehen? Welche Bedeutung hat dies für den pädagogischen Alltag?