Ästhetik in der Perspektive technischer Bildung

Aus tu 129
2008

Digital Produkt Digital Produkt
ISBN:
Auflage:
Umfang: 7 Seiten
Format:
Bestellnummer: DOWNSCH
Lagerstand: Lieferbar

Preis: EUR 2,50

Menge:  



Begründung für diesen Artikel von Christian Wiesmüller:

Unter anderem drei Gründe sprechen für mich dafür, dieses dreistellige Thema (Ästhetik, Technik, Bildung) aufzugreifen:

Erstens sind es einige Zeiterscheinungen, die zunächst zusammenhanglos erscheinen, aber bei genauerer Betrachtung konvergieren, wie z.B. die, dass viele technische Objekte über die äußere Anmutung verkauft werden, dann, dass Wahrnehmungen und Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in der heutigen Lebenswelt zunehmend mediatisiert durch Technik gemacht werden, schließlich, dass Menschen immer mehr einem normativen Druck durch technische Gestaltungsoptionen ausgesetzt sind.

Zweiter Grund: Einige Gedankengänge, die ich in der Habilitationsschrift zum Thema „Die Technik im schultheoretischen Denken“ angestellt habe, berührten die Ästhetik, besonders auch dort, wo es um Konsequenzen für die Schule ging, so dass ich als Pädagoge das Thema im Grunde nicht übergehen kann.

Einen wesentlichen Schub zur Thematisierung habe ich auch durch eine Artikelserie von Fritz Wilkening in der „tu“ erhalten, deren Kernaussage man in dem Postulat verdichten könnte, dass sich die Technikdidaktik mehr um Aspekte des Ästhetischen zu kümmern hätte. Wilkening ist einer der Protagonisten der technischen Bildung in Deutschland, dem die Technikdidaktik wichtige generelle Impulse verdankt.