Inhalte technischer Bildung am Beispiel technischen Handelns

Aus tu 138
2010

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Handeln: Schülerinnen und Schüler, die mit einem hohen praktischen Arbeitsanteil ein vom Lehrer Schritt für Schritt vorgeplantes Werkstück herstellen?

Man möchte das zunächst bejahen. Dass Entscheidendes fehlt, zeigt exemplarisch eine Studie von Hartmut Giest. Im Sachunterricht stellte er bei Schülern in jeweils nur etwa 45 % der Unterrichtszeit Formen von Handlungsplanung, Selbstkontrolle beim Handeln und Bewertung des Handelns bezüglich des Lernziels fest (GIEST, 1996, S. 372f.). Giest zieht eine ernüchternde Bilanz: Vier Jahre praxisorientierten Unterrichts ging in Bezug auf das Fördern von Handlungskompetenz an den Schülerinnen und Schülern vorbei.

Hier soll ein Anstoß gegeben werden, das zu ändern. Zunächst wird der Gegenstand des Beitrags erläutert: Was ist Handeln? Dann wird der Orientierungsrahmen dargelegt: Welche Intentionen werden mit einem Konzept der gezielten Förderung von Handlungsfähigkeit verfolgt? Der Begriff der Handlungskompetenz muss dazu beleuchtet werden. In einem dritten Schritt wird ein Modell der Entwicklungsstufen technischer Handlungskompetenz vorgestellt. Abschließend werden offene Fragen aufgezeigt.