Lernsoftware im Technikunterricht – eine Begriffsschärfung

Aus tu 144
2012

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„Computerbildung“ ist in der Technikdidaktik kein feststehender Begriff. Er kann als Oberbegriff für das umgangsrelevante, theoretische und praktische Wissen im Zusammenhang mit Hard- und Software in der Technischen Bildung verstanden werden. Ebenso lässt sich „Computerbildung“ auch als subjektiv wahrgenommene Sicherheit im Umgang mit dem Computer oder als die computerbezogenen Einstellungen eines Lernenden definieren. Meier (1990) spricht in diesem Zusammenhang vom Dilemma der Computerbildung. Er bezieht seine Definition dabei aber auf den Bildungsbegriff, den er im Zusammenhang mit Computern als „Unterweisung“ verstanden sehen will. Differenzierungen nach Hard- und Software werden hierbei jedoch nicht vorgenommen.

Die folgenden Ausführungen sollen helfen, zumindest die Begrifflichkeiten der Softwareseite im Sinne der Technischen Bildung zu schärfen, um die Vielzahl der zur Verfügung stehenden technischen Lernsoftware (KRUSE 2010) eindeutiger zuordnen zu können.