Helmut Harhaus

Das „i-Pünktchen“ ist ein Strich

2017

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Die ersten überlieferten Linierungen findet man bereits im frühen Römischen Imperium, also weit vor 2.000 Jahren. Wenn‘s schön sein sollte, Eindruck schinden musste, dann kam diese Technik zum Einsatz. So dekorierten die Römer ihre Kutschen, besonders aber die Streitwagen, mit denen sie in den Arenen der Städte für große Shows sorgten. Damit gehört das Linieren zu den ältesten Kunsthandwerken. Dann erinnerte man sich an das Handwerk des Linierens erneut im 15./16. Jahrhundert. Vor allem im Kutschenbau, der seit der Renaissance, also etwa seit 1500, immer aufwändiger, raffinierter und vor allem prächtiger wurde. Nur ein ausgebildeter und begabter Linierer konnte solch einer Luxuskarosse den letzten Schliff geben. Er musste die schwungvoll verschnörkelten Zierlinien und Zierstreifen ebenso mit sicherer Hand auftragen können wie Schriftzüge oder auch das hochherrschaftliche Wappen.