Abenteuer Eisenbahn
– aus OSTRAs Tagebuch –

Teil 2
2013

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Umfang: 4 Seiten
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Wie hatte ich es geschafft, wenige Monate nach der Währungsreform 1948 500 D-Mark aufzutreiben und damit eine ARDIE mit einem englischen 350 cm3-JAP-Motor aus dem Jahr 1932 zu erstehen? Die Karre hatte in einer alten Scheune die Wirren des Krieges, vor allem auch die Konfiszierung durch die Wehrmacht unbehelligt überstanden. Nur, um mit dem Ding fahren zu können, bedurfte es noch einer Menge Arbeit. Meine Erfahrung als Krad-Schlosser beim Militär kam mir nun im zivilen Bereich zugute. Eines nicht zu fernen Tages bekam das gewichtige Ding seine Zulassung und ein neues Nummernschild: bereit zur ersten Ausfahrt mit Änne auf dem Soziussitz. Was steht in meinem Tagebuch? „Das damalige Gefühl, auf fast leeren und oft holprigen Straßen ‚eine neue Freiheit’ genießen zu dürfen, war himmlisch“! Dem ist nichts hinzuzufügen. Im Dorf blieb mein neues „Hobby“ nicht unentdeckt und es hatte sich rasch herumgesprochen, dass einer, der ein so heruntergekommenes Motorrad wieder so in Schuss bringen kann, auch andere Gefährte mit zwei Rädern in Gang bringen wird. Im Hof der mit großer Langmut beseelten Schwiegereltern wurde repariert, die Motoren liefen zur Probe, es gab Dreck und Motorenlärm. Erstaunlicherweise: Sowohl die Schwiegereltern als auch die Nachbarschaft ließen mich gewähren, es gab kein böses Wort. „Für heutige Verhältnisse undenkbar“! Der „Nebeneffekt“ der ganzen Plackerei: Zum normalen Salär als Maschinenschlosser hatte ich etwas mehr Geld und damit begann eine neue (Eisenbahn)-Episode: OSTRA und die „klassische“ H0-Modellbahn

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