Wolfgang Rudolph

Rangiertritte und Trittstufen

2013

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Umfang: 3 Seiten
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Nahezu jedes Eisenbahnfahrzeug hat an der rechten Ecke einen Rangiertritt. Während es für dieses Teil ausgezeichnete Modelle bei führenden Gartenbahnzulieferern gibt, ist man beim Nachbau von Trittstufen an Personen- oder Triebwagen wegen der individuellen Abmessungen meist auf den Eigenbau angewiesen. Waren diese Bauteile zur Frühzeit des Eisenbahnbaus noch überwiegend aus Holz gefertigt, so ging man später auf metallene Tritte über, um die Rutschsicherheit zu verbessern. Es gab zunächst gewalzte Rautenbleche mit verschiedenen Mustern. Auch hier haben die Zulieferer einige Sorten im Programm. Darüber hinaus gibt es auch noch das sogenannte Streckmetall, welches durch Stanzen und nachfolgendes Strecken in Form gebracht wird. Wasser kann durch die Öffnungen abfließen und wegen seiner scharfen Kanten ist es am griffigsten. Auch dieses Material ist bei Metallhändlern zu bekommen. Ich hatte das Glück, auf einem Schrottplatz ein Stück mit geeigneter Rautengröße zu finden. Die Rauten haben eine Länge von 3,5 und eine Breite von 2 mm. Mein Streckmetall war aus Edelstahl und lässt sich somit schweißen. Es gibt das Material aber auch aus Messing und es kann weich oder hart gelötet werden.