PATRICK ERNST

Ein unvernünftiges Projekt
in 5 Zoll:
„La Parisienne“ (1886)

2016

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Umfang: 6 Seiten
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Schon vor einigen Jahren entdeckte ich im Wochen-Magazin „L’Illustration“ (1843 – 1944) diese eindrucksvolle Lok. Ein reicher Ingenieur, Auguste Estrade, ehemaliger Schüler der „Ecole Polytechnique“, ließ diese Lokomotive auf eigene Kosten bauen. Seine Absicht war: hohe Geschwindigkeit (120 km/h) und gleichzeitig hohe Zugkraft. Um das ersten Ziel zu erreichen hatte die Maschine riesige Treibräder (Ø 2,50 m) und für die Erreichung einer hohen Zugkraft hatte die Lok keine Laufräder; somit also volle Adhäsion. Dies ergab eine Art 0-C-0 „Crampton“. Bekanntermaßen muss man sich bei einer Dampflok entscheiden: Will man eine schnelle Lok haben, müssen die Räder groß sein, damit das Gestänge nicht zu schnell „herumwirbeln“ muss. Dann sind aber Laufräder notwendig, um die Maschine zu leiten, den Rost zu stützen … Will man eine große Zugkraft erreichen, lässt man möglichst die Laufräder weg, um eine bessere Adhäsion zu erreichen. Aber die Treibräder sind in diesem Fall klein, um eine gute Übersetzung zu erlangen, den gesamten Radstand niedrig zu halten usw.