THOMAS WINKLER

Schon wieder Blattfedern?

2016

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Umfang: 5 Seiten
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In den Ausgaben von GARTENBAHNEN wurde schon oft über Blattfedern berichtet. Warum also, könnten Sie sich fragen, muss ich nun auch noch meinen Senf zu diesem Thema dazugeben? Beim Jubiläumsfest in Graz, im Herbst 2014, hatte ich das Fahrgestell meiner bosnischen IIIb5 ausgestellt, die derzeit in Bau ist. Bei den Fachsimpeleien um mein Projekt kam die Sprache auf den Bau von Blattfedern. Ich war überrascht, wie viele unterschiedliche, teils recht ausgefallene Methoden von uns Gartenbahnern angewandt werden, um die Probleme bei der Federfertigung zu lösen. Das war für mich Grund genug über meine eigenen Erfahrungen und Techniken nachzudenken, um an dieser Stelle darüber zu berichten. Meine ersten Blattfeder-Erfahrungen sammelte ich beim Bau meiner elektrischen Lok, der E1 der Lokalbahn Mixnitz- St. Erhard. Ich kaufte gehärtete Federstahlbänder bei einem recht gut sortierten Eisenwarenhändler im 7. Bezirk in Wien. Die Bänder mit 15 x 1 mm Querschnitt konnte ich ohne großen Aufwand sprengen. Unter Sprengen versteht man bei Blattfedern das Vorbiegen der Federblätter, um dem fertigen Federpaket die richtige Vorspannung zu geben ...