Gerhard Ziener

Herausforderung Vielfalt –
Eine Internationale Vorbereitungsklasse im Hauptschulbereich

Ein Praxisbeispiel aus der Werkrealschule Gomaringen (Kreis Reutlingen)
2016

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Die schulische Integration einzelner geflüchteter Kinder gelingt in den Grundschulklassen in aller Regel problemlos. Die eventuellen schulischen Versäumnisse im Herkunftsland sind noch überschaubar, der Umgang mit gleichaltrigen Kindern beflügelt den Spracherwerb, und die überall in den Grundschulen vorhandenen Differenzierungsangebote ermöglichen ein hohes Maß an individueller Förderung. Dort, wo schulpflichtige Flüchtlinge, die noch nicht über hinreichende Sprachkenntnisse verfügen, nicht einzeln, sondern in größerer Anzahl auftreten, steht vor der angestrebten Integration in Regelklassen die Bildung von Internationalen Vorbereitungsklassen (IVK bzw. Vorbereitungsklassen VKL). Auch das ist in vielen Grundschulen längst Routine. Weniger häufig anzutreffen ist eine Situation wie die in der Schlossschule in Gomaringen im Kreis Reutlingen. An dieser Grund- und Werkrealschule gibt es neben der Grundschul-Vorbereitungsklasse eine weitere VKL in der Werkrealschule. Im geschilderten Fall handelt es sich um knapp 20 Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren. Der Artikel gibt einen Einblick in die Alltagspraxis dieser VKL im WRS-Alter.